Er ist die ideale Gelegenheit, vollständig in die festliche Vorweihnachtsstimmung einzutauchen: der Musikalische Brunch der Gesellschaft der Freunde des Theaters in Kiel e.V., der am zweiten Advent (7. Dezember) im festlich geschmückten Steigenberger Conti Hansa stattfand.
Rund 100 Theaterfreund*innen erlebten einen Tag voller kulinarischer und musikalischer Genüsse sowie schöner Gespräche in entspannter Atmosphäre.
Am reichhaltigen Buffet wurden die Gäste mit kalten und warmen Köstlichkeiten verwöhnt - hier blieb kein Wunsch offen. Mit Ks. Heike Wittlieb (Sopran) und Ks. Jörg Sabrowski (Bass-Bariton) war DAS Traumpaar der Kieler Opernbühne zu Gast und begeisterte die Anwesenden gemeinsam mit Constantin Schiffner (Klavier) mit musikalischen Leckerbissen aus Hugo Wolfs »Italienischem Liederbuch« (»Auch kleine Dinge können uns entzücken« und »Und steht ihr früh am Morgen auf vom Bette«) sowie Oper und Operette.
Dass die beiden langjährigen Ensemblemitglieder schon viele Jahre gemeinsam auf der Bühne stehen und ein perfekt eingespieltes Team sind, wurde in den beiden herrlich dargebotenen Duetten (»Joseph, ach Joseph, was bist du so keusch?« aus Leo Falls »Madame Pompadour« und »Ich spiel mit Dir« aus Friedrich Schröders »Hochzeitsnacht im Paradies«) auf schönste Weise deutlich. Solistisch gab es zudem Figaros Arie »Ach öffnet eure Augen« aus Mozarts »Hochzeit des Figaro« und Johann Strauß' Schwipslied »Mir ist auf einmal so eigen zumute« (das Ks. Heike Wittlieb torkelnd und zum Niederknien komisch zum Besten gab) zu hören.
Dass die Künstler*innen in einem kurzen Interview auch noch einige persönliche Anekdoten zum Besten gaben und von lustigen Bühnenmomenten und früheren Berufsalternativen berichteten, sorgte ebenfalls für große Freude und Amüsement.
Perfekt abgerundet wurde das kulturelle Rahmenprogramm von sieben Tänzerinnen sowie einem Tänzer der Ballettakademie am Theater Kiel, die das Publikum mit einem »Best of Tschaikowsky« und Ausschnitten aus »Schwannensee«, dem »Nussknacker« und »Dornröschen« verzauberten. So spürte man schon beim Abschied die Vorfreude auf den nächsten Musikalischen Brunch im kommenden Jahr.